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Club-Mate Cola

Die Club-Mate Cola im Test: Pur und im Cuba Libre.
Die Club-Mate Cola im Test: Pur und im Cuba Libre.

Club-Mate Cola ist die schwarze Limonade der Macher von Club Mate. Der Mate-Eistee machte sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten einen Namen als „Hackerbrause“, als Hipster-Energy Drink. Dank sehr tabak- und teelastiger Aromen polarisiert Club Mate enorm – man hasst oder liebt sie. Kann der Cola-Ableger des Kult-Getränks da mithalten?

Warum Club-Mate Cola testen?

In der Welt der Colas bestimmt der Platzhirsch Coca Cola, wonach die schwarze, koffeinierte Zuckerplörre zu schmecken hat und besetzt mit Coke Vanilla und Cherry Coke auch abwegige Geschmäcker, die durchaus ihre Liebhaber finden. Andere Cola-Sorten sind mal weniger süß, mal noch süßer oder gehen wie die Marke von Red Bull oder Fritz Kola über das gesteigerte Koffein als Alleinstellungsmerkmal (was nicht heißen soll, dass beide nicht auch geschmacklich in andere Richtungen gehen).

Die Club-Mate Cola möchte den Mate-Aspekt in die Welt der Colas bringen und setzt deswegen – genau wie bei Club Mate – auf natürliches Koffein aus Mate-Tee, Kaffee und bei der Cola eben noch der Colanuss. Da kein Koffeingehalt auf der Flasche angegeben ist, muss er laut gesetzlicher Bestimmungen bei unter 15/mg Koffein pro 100 ml liegen – damit ist sie allerhöchstens halb so stark wie ein durchschnittlicher Energy Drink.

Auf der wie bei allen Colas gewaltigen Zutatenliste aus Ingwer, Galgant, Kardamom, Zimt, Nelken, Kardamom und, und, und steht bei der Club Mate Cola eben auch der Mate-Tee. Der hätte mit seinem feinen Tabak-Aroma das Potenzial diese Cola zu etwas ganz besonderem zu machen – oder sie absolut ungenießbar werden zu lassen. Tatsächlich passiert davon… nichts.

So schmeckt die Club-Mate Cola?

Die Konsistenz und Farbe ist die von Cola: Schwarz und flüssig. Später stellen wir fest, dass sie vergleichsweise wenig Kohlensäure hat. Ein deutlicher Unterschied zur Club Mate, die gerne mal grundlos überschäumt. Im Geruch merkt man nichts von der Mate – in einer Blindverkostung würde man nicht im Ansatz einen Zusammenhang zwischen beiden Produkten vermuten. Dafür kommen einem klare Aromen von Limette entgegen, etwas Vanille und Karamell, dazu natürlich klassischer Cola-Geschmack.

Nase: Vanille, Limette, Karamell, Colanuss

Zunge: Limette, Colanuss, Vanille

Im Mund setzen sich diese Aromen bedingungslos fort, Limette und Vanille sind besonders stark zu schmecken. Im Abgang überwiegen die Zitrus-Aromen. Die Club-Mate Cola ist weich, sanft und nicht zu süß. Anders als die gängigen Produkte wirkt sie weniger aggressiv im Geschmack, deswegen auch süffiger. Soweit alles gut, das Problem ist unsere Erwartungshaltung: Weil Club Mate draufsteht, erwartet man sich etwas, das, wenn schon nicht unbedingt lecker, dann wenigstes anders ist. Ohne den großen Namen würde die Cola aber wohl zwischen anderen Produkten auf dem Markt komplett untergehen.

Club-Mate Cola im Cuba Libre

Wir testen die Club-Mate Cola im Cuba Libre – den Cocktail Long Island Ice Tea, dessen alkoholische Wucht jedwedes aufkommende Aroma über Cola und Zucker hinaus im Keim erstickt, sparen wir uns. Die Überraschung: durch die auffälligen Limetten-Töne im Cuba Libre schafft es diese Cola, eine optimale Verbindung zwischen Rum und Limettensaft herzustellen. Der Cuba Libre wird besonders fruchtig, erfrischend – und anders als gewohnt nicht pappsüß.

Das Problem ist allerdings die Kohlensäure. Mag sein, dass wir im Test ein paar Flaschen mit etwas zu wenig erwischt haben, nachdem andere nicht von diesem Problem berichten – in den nächsten Monaten wiederholen wir den Test der Club-Mate Cola also mit einigem zeitlichen Abstand und geben ein Update. So oder so: Rein vom Aroma ist die Club-Mate der Hit im Cuba Libre. Nur pur ergibt sie eben nicht die erhoffte Explosion.

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Fazit: Pur relativ belanglos, im Cube Libre überraschend aromatisch. Leider wenig Kohlensäure.

Daten: ca. 1 Euro, Deutschland

 

 

 

 

JohannTrasch

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