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Das perfekte Geschenk für Spirituosen-Liebhaber

Lasst uns gemeinsam das perfekte Geschenk für eure Spirituose-Freunde und -Freundinnen finden.
Lasst uns gemeinsam das perfekte Geschenk für eure Spirituose-Freunde und -Freundinnen finden.

Einen lieben Mitmenschen zu beschenken ist sehr leicht, wenn man ein Hobby teilt. Wenn beide auf Comics, Filme, Panini-Sammelbilder oder eben Schnaps stehen. Versucht man aber, zur Leidenschaft der geliebten Person beizutragen, obwohl man so gar keine Ahnung davon hat, wird es schwierig. Richtig schwierig. Das fängt beim Hobby Spirituosen/Mixology mit den Grundstoffen an: Welchen Schnaps mag mein Freund/meine Freundin? Worauf steht er/sie? Wie mache ich der Person eine Freude mit irgendwas, das sie noch nicht kennt, obwohl ich nicht einmal weiß, was sie gut findet?

Die schlechte Nachricht vorweg: So ganz vor einem Fehlkauf bewahren können wir euch auch nicht. Könnten wir nicht einmal, wenn wir die Person kennen würden, der ihr eine Freude machen wollt. Dagegen gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Ihr verschenkt etwas, das der Beschenkte schon hat und einfach nochmal braucht (und etwas zu schenken, das gebraucht wird, ist zwar praktisch, aber leider langweilig) oder ihr verschenkt einen Gutschein – lieblos. Obwohl – muss es nicht mal sein.

Der Gutschein für den Fachhändler ums Eck

Ja, ein Gutschein für den nächstbesten Online-Shop mit Spirituosen im Angebot, das wäre öde. Aber anders sieht es aus, wenn ihr einen Gutschein vom Fachhändler holt. In jeder halbwegs großen Stadt gibt es inzwischen mindestens ein Spirituosen-Fachgeschäft, oft mit einem großen Angebot an offenen Flaschen zum probieren und immer mit fachkundiger Beratung. Wer Freund oder Freundin ins persönliche Shopping-Paradies schickt, verschenkt damit oft auch eine halbe Stunde/Stunde nerdiger Fachsimpelei.

Und weil viele der modernen Spirituosen-Fachgeschäfte inzwischen irre liebevoll eingerichtet und gerne auch mal gut besucht sind, gerät so ein Ausflug dann zum Wellness-Get-Together für Schnapsnasen. Da stört’s dann auch nicht mehr, dass ihr „nur“ einen Gutschein verschenkt habt.

Das Tasting-Paket

Eine einzelne Flasche guter Stoff ist eine Investition, die man sich selbst dann gut überlegen muss, wenn man sich auskennt. Setzt man 30 bis 60 Euro auf’s falsche Pferd, hat man 0,7 Liter ungeliebte Siffe im Schrank. Zum Glück gibt es Tasting-Pakete – Sets aus Spirituosen-Samples, mit denen interessierte Einsteiger, aber auch versierte Kenner sich durch neue Schnäpse genißen können. Und da schlägt eure große Stunde als Schenker. Wir empfehlen für sowas gern die Jungs von Tastillery. Bis vor einigen Wochen noch Geheimtipp, seit ihrem Auftritt in der Höhle der Löwen aber deutschlandweit bekannt. Besonders empfehlenswert: das Fireside Stories Set. Aber es gibt auch Varianten für reine Gin-Fans und Freunde rauchiger Spirituosen.

Das Fireside Stories-Set von Tastillery wartet mit fünf fassgelagerten Bränden auf.
Das Fireside Stories-Set von Tastillery wartet mit fünf fassgelagerten Bränden auf.

Stehen eure Freunde eher auf gemixte Drinks, dann sind sie vielleicht  bei den Leuts vom Drink Syndikat zu Hause. Die arbeiten mit einigen der besten Bartender Deutschlands an herausragenden Drinks mit Zutaten, die man nicht überall findet. Wer seinen Freund oder seine Freundin besonders gern hat, verschenkt hier am besten gleich ein ganzes Jahres-Abo – lohnt sich in jedem Fall. Wer eher was einmaliges sucht, der wird vielleicht hier fündig:

(Mit einem * markierte Links sind Affiliate-Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Benutzt ihr diese für euren Einkauf, erhalten wir dafür eine kleine Provision.)

Das obligatorische Cocktail-Zubehör

Wir alle haben irgendwann mal das stinknormale Cocktail-Set geschenkt bekommen: Boston Shaker aus Glas und Tin, vielleicht ein Löffel dazu und ein kleines Heft mit ganz schrecklichen Rezepten zum fremdschämen. Für eine erstaunlich lange Zeit reicht das auch. Aber irgendwann will man mehr. Man will eine Shaker-Sorte ohne Glas, weil’s einem ständig die dicken Eiswürfel durch das blöde Ding durchdonnert. Man will einen japanischen Barlöffel, weil man denkt, man wäre ein besserer Mensch, wenn man einen einzelnen, sehr langen Löffel für 50 Euro besitzt. Man will Jigger in verschiedenen Größen, um Sachen passgenauer abmessen zu können. Und weil man sich als Anfänger gerne mal einbildet, dass man so viel verschüttet, weil die Form des Messbechers so unhandlich ist. Allerdings habt ihr hier auch die größte Fehlerquote – denn wovon ein Cocktail-Fan mehrere Varianten braucht und welche er am liebsten mag, das ist hier so divers wie kaum irgendwo sonst.

Welcher Cocktail-Shaker ist perfekt für Ihre Ansprüche als Hobby-Bartender zu Hause? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden. Quelle: Fotolia.com © fesenko
Welcher Cocktail-Shaker ist perfekt für Ihre Ansprüche als Hobby-Bartender zu Hause? Lassen Sie es uns gemeinsam herausfinden. Quelle: Fotolia.com © fesenko

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Wunderschöne Cocktail-Gläser

Hobby-Mixer sind fast immer auch leidenschaftliche Gastgeber. Und mit „leidenschaftliche Gastgeber“ meinen wir nichts weniger als „schreckliche Angeber“. Dem interessierten Gast in der eigenen Hausbar was vorschütteln und ihm anschließend einen schicken Drink mit aufwendiger Deko zu präsentieren, während wir ihn erwartungsvoll beim ersten Nippen beobachten wie bettelnde Hunde am Mittagstisch – das ist genau unser Ding. Und es macht ungleich mehr Spaß, wenn man die passenden sexy Gläser dafür hat. Oder zumindest mal ein vollständiges Set, mit dem man die nächste Runde Martinis tatsächlich mal in 5 Martini-Gläsern mixen kann. Wir machen keinen Hehl draus, das wir bevorzugt mit den Gläsern von Spiegelau und Nachtmann arbeiten – die sind irre sexy, robust und bieten ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Was will man mehr?

Die Cocktailgläser aus diesem Bild stammen alle von Spiegelau und Nachtmann und sind im zugehörigen Shop online verfügbar.
Die Cocktailgläser aus diesem Bild stammen alle von Spiegelau und Nachtmann und sind im zugehörigen Shop online verfügbar.

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Aufschlussreiche Cocktail-Bücher

Wir modernen Nerds tun ja immer gerne so, als bräuchten wir kein gedrucktes Papier. Als würden uns Blogs und Wikipedia-Einträge alles, wirklich alles verraten, was wir wissen müssen, um Cocktails von ungeahnter Kreativität und Bedeutung zu erschaffen. Doof nur, dass unsere großen Idole aus der Barwelt in den allerwenigsten Fällen bloggen oder ihr Wissen in Podcasts und auf Social Media in die Welt hinausposaunen (bis auf wenige, grandiose Ausnahmen). Aber sie lassen sich gerne mal guten Gewissens mit Geld bewerfen, um ein gedrucktes Buch herauszugeben. Dabei kommen dann derlei Sachen heraus:

"Cocktails: Die Kunst perfekte Drinks zu mixen" von Klaus St. Rainer ist ein wunderbarer Start für eine umfangreiche Cocktailbuch-Sammlung.
„Cocktails: Die Kunst perfekte Drinks zu mixen“ von Klaus St. Rainer ist ein wunderbarer Start für eine umfangreiche Cocktailbuch-Sammlung.

(Mit einem * markierte Links sind Affiliate-Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Benutzt ihr diese für euren Einkauf, erhalten wir dafür eine kleine Provision.)

Das Null-Euro-Geschenk: Lasst euch vollquatschen!

Aus Erfahrung wissen wir: Nichts ist so schön, wie mit dem eigenen, nerdigen Halbwissen anzugeben. Deswegen, wenn ihr uns Spirituosen-Amateur-Experten ein Weihnachtsgeschenk machen wollt, das garantiert nichts kostet: Stellt uns Fragen. Zum Beispiel: „Wie macht man den perfekten Gin Tonic?“ oder „Kann ich einen Caipirinha auch mit weißem Zucker machen?“. Aber wir garantieren nicht dafür, dass ihr euch nach 2 Stunden exzessivem Schnaps-Geschwalle inklusive Verkostung nicht wünscht, lieber 40 Euro rausgehauen zu haben. Frohen Advent 🙂

JohannTrasch

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