Meistgemixte Cocktails

Cocktails mit Gin

Gin Tonic: Welcher Gin, welches Tonic Water, mit Gurke oder ohne?

Gin Tonic oder Gin and Tonic? Allein mit dieser simplen Frage kann man ganze Seiten füllen, einen mittelschweren Tumult unter angetrunkenen Hipstern auslösen, die britische Königin de-amusen oder eine Barkeeper-Konferenz lahmlegen. Da fängt der Spaß aber erst an: Obwohl der Highball-Cocktail faktisch nur aus zwei Teilen besteht, gibt es Tausende von Möglichkeiten, ihn zuzubereiten. Das geht soweit, dass es in einigen Cocktailbars spezielle Gin Tonic-Karten gibt, mit Empfehlungen für die...

Mehr

Cocktail-Rezepte mit Gin

Vollkommen egal, ob ihr das Ding jetzt Gin Tonic nennt oder einen auf Captain Cocktailversteher machen wollt und „Gin and Tonic“ sagt: Kein Cocktail bekam in den letzten zehn Jahren mehr Aufmerksamkeit in europäischen Bars. Trotzdem: Beim Gin Tonic kann man eigentlich noch nicht von einem Cocktail-Rezept reden, auch wenn die Kombi bei vielen der klare Favorit bleibt.

Aber so ganz unter uns: Mit Gin kann man noch deutlich mehr machen, als ihn nur mit Tonic und Gurken aufzufüllen. Etwa einen leckeren Gin Basil Smash – ein simpler Drink aus Zitrone, Basilikum, Zuckersirup und Gin. Oder einen Gin Fizz mit Sodawasser und Zitrone. Oder einen Trockenen Martini mit trockenem Wermut, oder einen Martinez mit rotem - eure Entscheidung.

Skin Gin - zwei Designs, ein Geschmack.
Gin

Skin Gin

Es gibt milde Gins, bittere und flache, aber auch intensive – sehr, sehr intensive Gins. Und...

Cocktail-Rezepte mit Rum

Für viele galt mal Bacardi als der Inbegriff des Rums – und auch, wenn die Marke durchaus brauchbare Qualitäten hat, die aus dem Supermarkt gehört nicht dazu. Ultrageheimer Geheimtipp: Wer bereit ist, mehr als 8 Euro pro Flasche auszugeben, der kann sich seinen Rum genau wie Whisky pur in den Hals kippen und bekommt vollen Genuss – selbst Liebhaber erkennen bei einer Blindverkostung manchmal nicht, ob sie da jetzt einen Whisky oder einen Rum in der Hand haben, geschmacklich wie qualitativ.

Für Rum-Cocktails braucht man jetzt zwar nicht unbedingt einen Jahrgangs-Rum (auch wenn wir ausdrücklich empfehlen, damit zu mixen) – aber durchsichtiges Melasse-Wasser mit Industrie-Alkohol ist auch keine Lösung. Hier lernt ihr, wie ihr mit frischem(!) Ananassaft und ohne Sahne eine Pina Colada zum verlieben mixt und einen Mai Tai, der mehr ist als nur Saftgepansche. Gerade wennman auf geschmacksstarke Rums für den Cocktail setzt, braucht man die richtigen Zutaten dafür – sonst verschwendet man Geld, Zeit und jede Menge gute Laune.

Cocktail-Rezepte mit Whisky

Whisky mit Ginger Ale oder Soda und Eis – das ist quasi die Ur-Form eines Cocktail-Rezepts. Genauer gesagt braucht man dafür allerdings Whiskey – die Schreibweise mit „e“ ist in Irland und den USA gängig. Schandmäuler mögen sagen, dass man Whiskey ja auch nur für Cocktails brauchen kann – für puren Genuss braucht man hochwertigen, schottischen Whisky. Wohlgemerkt: Nö, totaler Humbug.

Ein guter Bourbon oder ein leckerer Ire ist besser als ein mittelmäßiger Scotch. Und was ihr pur so gar nicht runter bekommt, das möchtet ihr auch nicht im Cocktail haben. Auf Cocktailbart.de widmen wir uns in Sachen Whisky sowohl der Einzelbetrachtung diverser spannender Whiskys und Whiskyes, durchforsten die Klassiker der Whisky-Cocktails wie den Whisky Sour, einen Mint Julep oder den Old Fashioned, aber probieren uns auch an diversen verrückteren Cocktailrezepten.

Cocktail-Rezepte mit Wodka

Wodka ist umso besser, je weniger Eigengeschmack er hat, je milder er wird. Teurer, purer Wodka, eisgekühlt, hat gerade so viel Geschmack, dass man merkt, dass man kein Wasser trinkt. Zumindest galt das früher mal so. Gerade hier in Deutschland geht der Trend dank einiger leidenschaftlicher Brenner aber immer mehr zum Wodka mit Geschmack. Aber auch der klassische, geschmacksneutrale Wodka erfährt eine Aufwertung: Als Geschmacksträger für selbstgemachte Infusions mit den verrücktesten Gewürzen und Obst-Sorten. Für durchschnittliche Wodka-Cocktails in durchschnittlichen Bars gilt aber meistens immer noch: Sie werden besonders lecker und vielseitig, wenn die anderen Zutaten des Cocktails eben besonders lecker und vielseitig sind.

In den letzten Jahren sorgte für den Wodka-Cocktail-Aufschwung vor allem einer: der Moscow Mule. Dafür mischt man Ginger Beer mit Wodka, packt noch Gemüse dazu (Gurke, Limette) und fertig. Das Problem: Hierzulande gab es bis vor einigen Jahren praktisch kein Ginger Beer – das hat sich seit 2016 rapide geändert. Zum Glück.

Cocktailgläser & Spirituosengläser

Longdrink und Highball: Welches Glas für welchen Cocktail?

Das Longdrinkglas ist aus der Mode. Gin Tonics trinkt man aus Goldfischgläsern, pure Spirituosen nicht aus einen 12 cm hohem Glaskamin und Craft-Cocktails sehen in Old Fashioned-Gläsern und Coupettes dann doch irgendwie geiler aus. Und die klassischen Longdrinks, die Cuba Libres und Wodka-Os, die trinkt man heutzutage eh noch höchstens an der Tanke, aus der Pappdose, oder? Warum also einen Artikel über diese Glasform schreiben? Nun, weil … Longdrink nicht gleich Longdrink ist – und...

Mehr

News und Guides

Barwerkzeug

Zitruspressen im Fokus: Welche Pressen gibt es, welche brauche ich für meine Bar?

Zitronen und Limetten sind wichtiger als Schnaps. Klingt jetzt a) irre gewagt und b) sehr pauschal, ist aber zumindest für uns die nackte Wahrheit. Wenn ihr – wie wir vor 2,5 Jahren -, damit anfangt, regelmäßig und mit sich langsam steigerndem Niveau zu Hause Cocktails zu mixen, bemerkt ihr schnell, dass das die Zutaten sind, über die ihr am meisten nachdenkt. Schlicht und ergreifend, weil sie in den meisten Drinks auftauchen und ihr deshalb an jedem Cocktailabend netzweise diese runden Dinger...

Mehr
Jigger sind das Barmaß für Cocktails - und hohe, dünne wie dieser hier sind die präzisesten. Quelle: Fotolia © fesenko
Barwerkzeug

Jigger: das Barmaß für Cocktails

Jigger, das sind im Prinzip kleine fancy Messbecher für Cocktails. Man benutzt sie, um damit auf die 0,5 cl genau Flüssigkeiten abzumessen, die man sich später in den Drink kippt. Klingt nach der einfachsten Sache der Welt, schließlich gibt’s...

Mehr

Letzte Artikel

Gin

Rutte Sloe Gin und die Dutch Mary

Mit dem Sloe Gin kommt das mittlerweile vierte Produkt der Rutte Distillery auf den deutschen Markt und bereichert damit diese hierzulande noch etwas unterrepräsentierte, sehr spezielle, aber keinesfalls neue Gin-Kategorie. Worum geht’s bei...

Mehr

Gurkthulus Halloween-Cocktails

Gehorcht Cthulhu! Trinkt seinen Saft!
Klick mich, Unwürdiger!

Das ist Cocktailbart

Cocktails - das bedeutet Schnaps, Eis und Flüssigkeiten ohne Alkohol. Zusammenrühren, Limette reinpressen, mit Schirmchen garnieren - fertig. Wir könnten euch an dieser Stelle vollquatschen über die Wortherkunft von "Cocktail", die Unterschiede zum Longdrink klären, euch die 79 besten Cocktail-Rezepte mit Sahne vorstellen - machen wir aber nicht. Denn vielleicht ist das Eis mal crushed und mal gewürfelt, mal ist die Limette eine Kirsche und vielleicht hat mal jemand die ganze Sache zu ernst genommen und das Schirmchen abgefackelt. Vielleicht geht es mal um Klassiker wie den Aviation, Evergreens wie den Gin Tonic oder verhasste 80er-Hits wie die Caipirinha. Aber am Ende geht's um Spirituosen und Genuss. Und die nötige Ernsthaftigkeit. Wir sind schließlich nicht zum Spaß hier.

Wir lieben Cocktails - und Cocktailrezepte

Wer nach gutem Essen sucht, nach tollen Geheimrezepten und ausgestorbenen Apfelsorten, der findet selbst in der zwielichtigsten Ecke des Internets noch einen Foodblogger, der Bratkartoffeln in selbstgemachtem Tonkabohnen-Estragonöl anbrät. Aber auch wenn die Craftbeer-Szene boomt und kleine Brennereien aus dem Boden schießen wie nichts Gutes: In Sachen Drinks bietet das Internet meistens nur die immer gleichen generischen Cocktailrezept-Listen mit seelenlosen cl-Angaben, ganz viel "mit Sodawasser aufschütten" und der sich ständig wiederholenden, langweiligen Scheibe Gurke im G&T. Massenmarkt Mixgetränke.

Dabei können Cocktails so viel mehr - Schnaps kann so viel mehr. Überall im Land veranstalten Barkeeper, Händler und begeisterte junge Säufer Schnaps-Tastings. Männer unter 30 machen Likör-Kurse an der Seite rüstiger Rentnerinnen, man experimentiert (erfolglos) mit Gurkenwasser und Hendrick's Gin. Klar gibt es (teils saugute) Spirituosen-Blogs und Magazine und Leute die laut rufen: "Macht Schluss mit Mainstream, sauft mit Klasse!" und klar machen viele davon das ziemlich gut. Besser als die sind wir wahrscheinlich nicht. Aber lauter.

Was erwartet mich auf Cocktailbart.de?

Wir trinken, wir mixen, wir machen Fotos davon, wir schreiben darüber. Wir zeigen euch unsere Lieblings-Cocktailrezepte, die wir uns manchmal selbst erarbeitet haben, oft hart recherchieren und gegenchecken und gelegentlich auch mal klauen - selbstverständlich mit Quellenangaben. Wir versuchen, immer mit einer möglichst großen geschmacklichen Bandbreite an einen Drink heranzugehen, (Whiskey Sour mit rauchigen Islay Whiskys gefällig) und natürlich bewegen wir uns auch auf ausgetretenen Pfaden (welcher Gin passt zu welchem Tonic und wo gehört eine Limette, eine Gurke, ein Apfel, eine Birne hinein?) - frei nach dem Motto: Wurde alles schon mal gelallt - nur nicht von uns.

Wir versuchen bei jedem Cocktailrezept alles zu geben und möglichst viele der Zutaten zu analysieren: Welche Sirups eignen sich besonders gut? Ist Sodawasser mit mehr oder weniger Kohlensäure im Mojito die bessere Wahl? Und gehört da brauner oder weißer Rohrzucker rein? Sollte in eine Pina Colada Kokossirup oder doch lieber Cream of Coconut? Ananassaft oder frische Ananas? Kann ich einen Champagner-Drink auch mit Sekt mixen? Natürlich checken wir auch immer möglichst viele alternative Rezepte, probieren uns bis zum perfekten Cocktail-Rezept durch. Bis die Drinks so sind, wie wir sie haben wollen.

Wer schreibt hier über Cocktails?

Keiner von uns hat irgendwas mit Cocktails gelernt, keiner ist Barkeeper, niemand arbeitet in der Gastronomie. Noch nicht einmal an der Tankstelle haben wir gejobbt. Diese Webseite entspringt dem Grundgedanken, dass wir viel Geld für wirklich guten Schnaps ausgeben - und dass sich das doch irgendwie auch auszahlen muss. Wir sind nicht die Cocktail-Experten vor dem Herrn - und wahrscheinlich haben sich einige von euch schon deutlich großflächiger durch die große weite Welt der Spirituosen getrunken als wir. Aber wir arbeiten daran, das zu ändern; kombinieren jeden auffindbaren Tonic mit jedem bezahlbaren Gin, trinken uns durch die schottischen Highlands und über die Inseln, werden zu Fachleuten für Fasslagerung. Und reden dann hier darüber.

Entsprechend unseres leider beschränkten Horizonts dürft ihr hier also keine vollständige Liste von Rezepten erwarten und auch keine Aufführung aller zwölf Milliarden (grobe Schätzung) käuflicher Absolut Wodka-Sorten. Wir sprechen über die Drinks, die wir ausführlich getestet haben, die Spirituosen, die wir wirklich getrunken haben und schwärmen von genau den Nosing-Gläsern, die wir selbst benutzen. Ein Artikel über einen Caipirinha besteht also auch aus mehr als Mengenangaben: Er enthält Infos über den richtigen Zucker, die optimale Menge Limetten, den besten Cachaça. Manchmal eine Variante die eher simpel ist und eine komplizierte. Keine halben Sachen. Nur ganze Cocktails.