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Goslings Ginger Beer

Goslings Ginger Beer in der Dose.
Goslings Ginger Beer in der Dose.

Ginger Beer kennen die meisten hierzulande nur von Thomas Henry – auch wenn inzwischen immer mehr Marken wie Goldberg nachziehen und Spicy Ginger-Produkte auf den Markt werfen. Der Moscow Mule-Boom, der die letzten Jahre in Deutschland stattfindet, sorgt aber auch dafür, dass immer mehr Läden auch Ginger Beer aus dem Ausland importieren. Zum Beispiel das Goslings Ginger Beer von den Bermudas.

Die Story hinter Goslings Ginger Beer

Goslings Ginger Beer ist der einzige Softdrink aus dem Hause Goslings – die Firma produziert sonst mittelpreisigen karibischen Rum. Ginger und Beer und Rum – wie geht das zusammen? Bei Goslings sitzen schlaue Marketing-Genies, die wissen wie unglaublich cool Signature Drinks sind. Was wäre Aperol ohne Aperol Spritz oder Campari oder den Negroni? Einfach nur bittere, rote Plörre – beides. Deshalb hat Goslings den Dark and Stormy erfunden:

Ein Cocktail aus Goslings Rum und Ginger Beer – und damit man den Bausatz für diesen tollen Drink gleich komplett bei Goslings kaufen kann, stellt der Rum-Produzent inzwischen eben auch sein eigenes Ginger Beer her. Tipp unter Freunden: Die Kombi aus Rum und Ginger Beer schmeckt lecker, auch wenn man dazu keinen Goslings Rum oder das Ginger Beer mit dem Seehund drauf verwendet. Nur ist es dann eben kein Dark and Stormy. Zumindest nicht offiziell.

Anders als zum Beispiel das Goldberg Spicy Ginger oder eben das Thomas Henry heißt das Ginger Beer von Goslings auch Ginger Beer – trotz des Reinheitsgebots, das diesen Spaß eigentlich verbietet. Der Grund dafür ist simpel: Wird Goslings Ginger in Deutschland angeboten, ist es importiert und meist mit einem fetten „KEIN BIER“-Aufkleber versehen.

Wie schmeckt Goslings Ginger Beer?

Lecker. Im direkten Vergleich mit dem doch deutlich weiter verbreiteten Thomas Henry Spicy Ginger ist es deutlich weniger scharf, zumindest nach vorne raus, schmeckt aber genauso intensiv nach Ingwer. Im Abgang merkt man die Schärfe dann aber trotzdem und nach einer ganzen Dose hat man dieses leichte, gerade noch angenehme Lippenbrennen, das viele vom Moscow Mule kennen.

Nase: Ingwer, Limo, Schärfe

Zunge: Ingwer, Honig, Zitrone

Neben dem Ingwer schmeckt man klar Zitrone heraus und eine sehr vordergründige Süße. Die ist beim Old Jamaica zwar noch etwas extremer, aber man schmeckt sie deutlich heraus. Trotzdem bleibt Goslings Ginger Beer angenehm und man hat zu keinem Moment das Gefühl, Spontan-Diabetes zu erleiden. Ein leckeres Ginger Beer, das auch im Moscow Mule absolut lecker bleibt. Anders als schärfere Ginger Beers lässt es sogar der Limette ein wenig Raum und verleiht dem Wodka-Klassiker damit etwas mehr Bandbreite.

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Fazit: Mildes Ginger Beer für alle, die es nicht zu scharf mögen

Daten: Um 2 Euro, Bermuda

 

JohannTrasch

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