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Wodka

Verschiedene Wodkamarken an der Bar Verschiedene Wodkamarken an der Bar.

Was ist Wodka?

Wodka besteht meistens aus Getreide, vorrangig Roggen oder Weizen, manchmal Gerste. Ja, es gibt Wodka, der aus Kartoffeln gebrannt wird, aber der findet sich eher in Wodka aus Polen und der Ukraine, nur seltenst werden solche Wodkas bei uns verkauft. Manche Wodkas werden auch aus Melasse gebrannt und sind damit im Wesentlichen Rum. Was den Wodka geschmacklich auszeichnet ist die Filtrierung: Dabei werden Fuselalkohole und andere Nebenstoffe aus dem Destillat entfernt. Je besser und öfter ein Wodka filtriert wird, desto weniger Geschmack und Geruch hat er. Allerdings sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Kater nach einem oder fünf Wodkas zuviel.

Was macht guten Wodka aus?

Wodka ist unter Spirituosen-Liebhabern ein ständiger Streitpunkt: Wodka-Hasser verweigern ihm das Recht auf den Aufstieg in die Riege hochwertiger Schnäpse, weil er umso teurer wird, je weniger Geschmack er hat. Auf der anderen Seite lassen sich zwischen hochwertigen Wodkas durchaus Geschmacksvarianten ausmachen, vor allem in Bezug auf die Süße und den getreidigen Nachgeschmack. Dafür muss man allerdings sehr genau hinschmecken und den Wodka – wie in Osteuropa und Russland üblich – warm trinken, statt ihn herunterzukühlen. Bei hochwertigen Wodkas wie zum Beispiel dem hierzulande besonders beliebten Grey Goose aus Frankreich, ist das aber ohnehin nicht nötig: Der ist im Abgang weich genug, um ihn selbst als ungeübter Genießer pur zu trinken. Auch die Craft-Szene beschäftigt sich immer stärker mit Wodkas und erlaubt der klaren Spirituose mehr Geschmack – der Freimut oder der Smokecraft Vodka sind hier gute Beispiele.

Wodka in Russland mit Brot und Wurst. In Russland trinkt man Wodka traditionell zum Essen – ein Happen Futter, ein Schluck Lebenswasser.

Wie trinkt man Wodka?

Als Russe oder Ukrainer: aus dem 100-Milliliter-Wasserglas. Als jemand, der nicht komplett abgehärtet ist: In einem handelsüblichen Schnapsglas auf Ex oder in Cocktails wie dem Moscow Mule, dem White Russian, dem Espresso Martini oder einer Bloody Mary. Gerade wegen des neutralen Geschmacks eignet sich Wodka optimal für Cocktails mit geschmacksstarken nonalkoholischen Komponenten.

Was ist Büffelgraswodka?

Ein Wodka aus Büffelgras, der selbst für ungeübte Gaumen einen sehr starken Eigengeschmack mitbringt und tatsächlich nach dem namensgebendem Büffelgras schmeckt, das im englischen Sprachraum auch Bison Grass heißt. Aus russisch nennt man diese Wodka-Sorte Żubrówka. Zum Zeichen, dass man den Grundstoff tatsächlich ernst meint, packen die meisten Hersteller einen einzelnen Grashalm mit in die Flasche. In Deutschland am weitesten verbreitet ist die Marke Grasovka.

Was ist Infused Vodka?

Infused Vodka ist der englische Ausdruck für Wodka, in den andere Zutaten eingelegt wurden, damit er deren Geschmack annimmt. Wodka eignet sich dafür hervorragend, weil er selbst eben sehr neutral ist. Unter den käuflichen Infused Vodkas ist vielleicht der Wodka Bakon der interessanteste, der mit Speck angereichert wurde. Er ist die Grundlage für diverse Meat Cocktails. Wer lieber was fruchtiges hätte, guckt sich bei den 3.465.812 Sorten Absolut Wodka um oder verleiht seinem Wodka einfach selbst Geschmack. Das Internet ist voll von Tutorials dafür. Banana?

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