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Gin Tonic: Welcher Gin, welches Tonic Water, mit Gurke oder ohne?

Ein Gin Tonic mit Gurke und Rosmarin. Quelle: Fotolia.com © robcartorres
Ein Gin Tonic mit Gurke und Rosmarin. Quelle: Fotolia.com © robcartorres
Rezept für den Gin Tonic

Das Rezept für den Gin Tonic

  • 6 cl Gin
  • 18 cl Tonic

Gin und Tonic in ein Glas voller Eiswürfel schütten. Kurz umrühren und je nach Geschmack mit Zitronenzeste oder Gurke dekorieren. Andere Garnishes oder Mischverhältnisse können je nach Gin oder Tonic natürlich auch funktionieren. Mehr dazu im Artikel selbst.

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Gin Tonic oder Gin and Tonic? Allein mit dieser simplen Frage kann man ganze Seiten füllen, einen mittelschweren Tumult unter angetrunkenen Hipstern auslösen, die britische Königin de-amusen oder eine Bartender-Konferenz lahmlegen. Obwohl der Highball-Cocktail faktisch nur aus zwei Teilen besteht, gibt es Tausende Möglichkeiten, ihn zuzubereiten.  Spezielle Gin Tonic-Karten in der Cocktail-Bars sind inzwischen eher Usus als Ausnahme und eine Gegenbewegung, die genau eine Haus-Kombo aus Wacholderschnaüps und Chininwasser anbietet, gibt’s auch.

Empfehlungen für die Kombination von teils über 100 Gins von Sipsmith bis Monkey 47 mit 10 oder mehr Varianten Tonic Water von dry über gar nicht dry bis super ultra dry? Jede mit eigener Garnitur? Gibt’s in Dutzenden Facebook-Gruppen und auf zwölf Dutzend Instagram-Seiten mit Gin als Haupt-Thema. Die braucht es aber auch: Anders als viele G&T-Fans und leider auch diverse Gastronomen meinen, gehört eben nicht in jeden Gin Tonic eine Gurke. Klar: Gurke ist erfrischend lecker und zum Standard-Drink an der Bar oder im Sommer auch am See, da passt sie auch hervorragend. Aber so manch gut gemachter Gin and Tonic schreit eben klassisch nach Zitrone, nach einer Apfelspalte oder Rosmarin. Die Antwort auf die in der Überschrift gestellte Frage nach der Gurke lautet also ganz eindeutig: Jein.

Die Vielfalt überfordert schlicht selbst erfahrene Genießer. Und auch wir können unmöglich jede Kombination durchprobieren. Wegen Geld und natürlich auch aus gesundheitlichen Gründen. Wir arbeiten aber daran und geben zumindest einen groben Überblick über unsere liebsten Gin-Tonic-Kombinationen. Schweppes mit Gordon’s ist da aktuell zwar nicht drin, aber nur für’s Protokoll: Diese uralte Standard-Kombi, die noch vor 10 Jahren quasi die einzig verfügbare war, ist bei Weitem besser als so manche Hipster-Variante. Auch mit Gurke.

Rezept für  Gin Tonic

  • 6 cl Gin
  • 18 cl Tonic

Gin und Tonic in ein Glas voller Eiswürfel schütten. Kurz umrühren. Je nach verwendeten Produkten mit einem von 1.265 Gemüsen, 829 Kräutern, Obst, Gewürzen oder Wurst dekorieren. Trinken. Wohlgemerkt: Das ist nur ein Standard-Rezept. Je nach Gin und Tonic Water lohnt sich gelegentlich auch eine 1:1 oder 1:2-Mischung. Oder eine Sachertorte als Deko.

Woher stammt der Drink?

Ein Kollege sagte mal: „Gin Tonic ist doch auch nur die Hipster-Variante einer Discoschorle.“ Discoschorle, das ist Wodka mit Energydrink – und auch wenn Gin-Liebhabern und Tonic-Fetischisten gerade die Zitronenzeste im Glas hochgeht: so falsch liegt er damit nicht. Der Gin Tonic überrannte die deutschen Bars und Kneipen in den letzten Jahren ähnlich wie der „Wodka Energy“ die Großraumdiscos in den 90ern. Und auch wenn viele Cocktail-Nerds und Gastronomen längst die Schnauze voll haben: der Trend geht auch Ende 2019 noch aufwärts.

Rübergeschwappt ist dieser Trend Anfang der 2010er-Jahre aus den „cooleren“ europäischen Ländern, allen voran Spanien und England. Dort war der Gin Tonic schon vor 15 Jahren der heiße Scheiß. Das man das Wacholder-Destillat und Tonic an der Bar beliebig kombinieren kann, das ist in Barcelona Usus und zwar seit Jahren.

Der Gin Tonic wurde in der britischen Kolonialzeit als Impfung gegen Malaria erfunden.
Der Gin Tonic wurde in der britischen Kolonialzeit als Impfung gegen Malaria erfunden.

Die Ursprünge des Drinks selbst liegen allerdings in der Kolonialzeit. Damals war Tonic Water wegen des Chiningehalts ein hochwirksames Schutzmittel gegen Malaria. Damit sich die britischen Truppen die Seuche nicht einfingen, mussten Sie das Zeug regelmäßig trinken und zwar in einer ziemlich intensiven Variante – irre bitter also. Damit der Tonic irgendwie runterrutschte, mischte man ihn mit Gin, den der Brite von Welt natürlich kistenweise auf seinen Exkursionen mitführte – der Gin Tonic war geboren. Noch heute haftet dem Cocktail-Rezept allzeit ein Hauch von Großbritannien an.

Tausende Rezepte

Obwohl er schon derart lange existiert, oder vielleicht gerade deswegen, gibt es keinen perfekten Gin Tonic. Das Mischverhältnis von 1:3 im Kasten oben ist ein grober Durchschnitt unserer Erfahrungen; ein Verhältnis, mit dem die meisten Tonics und die meisten Gins ziemlich gut miteinander harmonieren – und das sowohl Puristen als auch Menschen, die eigentlich lieber Tonic Water, dass blöd macht hätten, halbwegs zufriedenstellt. So manch guten Gin kann man aber 1:1 mixen, Wuchtbrummen gerne auch 1:4. Kombiniert man Power-Gins wie einen Monkey 47 mit wuchtigen Aromabomben wie dem Schweppes Dry Tonic (nicht verwechseln mit dem Indian Tonic Water), erhält man Geschmacks-Kombinationen, die alleine schon eine Mischverhältnis-Testreihe mit Garnitur-Tastings nötig machen würden.

Am Ende werden sich im Heimgebrauch die meisten Leute irgendwas um die 6cl in den Cocktail kippen und mit den 200ml Tonic Water aus dem Fläschchen aufgießen. Und das ist vollkommen okay. Wenn es um den Gin Tonic geht, dann steht man als derjenige, der ihn mixen soll, so da wie ein Koch: Bis zu einem gewissen Grad kann man mit einem neuen Gericht herumprobieren, testen, versuchen – aber am Ende muss man grob schätzen, was noch dazupassen könnte und was der Gast mögen wird, und dann einfach loslegen. Denn alle Gins mit allen Tonics zu probieren, das ist eine Mammutaufgabe. Der stellen wir uns gerne – aber wir sind halt erst in etwa 30 Jahren damit fertig.

Der perfekte Gin: Von Sipsmith bis Tanqueray

Auch, wenn Tonic Water in den letzten Jahren immer ausgefeilter und raffinierter wird: Der Star im Gin Tonic ist der Wacholderschnaps. deswegen steht er vor dem „and“. Entsprechend mixt ihr euren eigenen, perfekten Gin Tonic immer mit der Spirituose, die euch selbst am besten schmeckt. Für den perfekten Drink sollte es am besten genau der Gin sein, den ihr auch pur und bei Zimmertemperatur problemlos in euch reinschütten würdet.

Das perfekte Tonic Water: Es gibt mehr als Schweppes

Gin Tonic mit Thomas Henry Tonic Water. Quelle: Thomas Henry
Gin Tonic mit Thomas Henry Tonic Water. Quelle: Thomas Henry

Habt ihr den perfekten Gin gefunden, den, in den ihr euch wirklich verliebt habt, dann sucht ihr euch ein Tonic Water aus. Oder besser: Kauft jedes Tonic Water, das ihr finden könnt und mixt euch mit jedem davon aus eurem Lieblings-Gin einen Gin Tonic. Wer das Aroma seines Schnapses behalten will, nimmt ein mildes Tonic Water wie Fever Tree Mediterranean. Ist euch der zu wenig bitter, schnappt ihr euch Schweppes Dry Tonic oder oder das Aqua Monaco Extra Dry. Und für die nächste Party sind Schweppes (auch hier: gerne das Dry) und Thomas Henry absolut und perfekt in Ordnung und sogar recht massenkompatibel.

Und natürlich gibt es diverse, sehr spannende Spezial-Tonics, deren Einsatz in einem derart allgemeinen Artikel, aber eher schwierig einzugliedern ist. Wir lieben zum Beispiel das Indi Lemon Tonic in Kombi mit sehr frischen oder kräutrigen Gins – es hat ein sehr Zitrusbonbon-artiges Aroma. Aber die 200ml-Flasche kostet halt 2,69. Umgerechnet in Lidl-Tonic (und sogar da gehen einige Varianten als ziemlich okay durch) sind das zwei Badewannen.

In was für ein Glas kommt mein Gin Tonic?

In den letzten Jahren setzten sich bei uns bauchige Ballongläser für den Gin Tonic durch, ursprünglich kommt er aber in ein Longdrinkglas. Die Goldfischgläser am Stiel kommen ursprünglich aus Spanien und sind auch durchaus ansprechend. Doof nur: Die Dinger sind schweineteuer, weil die Hersteller ganz genau wissen, wie der Hase läuft. Alternativ tun es auch besonders bauchige Bordeaux-Gläser, die findet man ab 2 Euro in jedem Einrichtungshaus. Eure Gäste erkennen diesen Unterschied sehr wahrscheinlich nicht – und wenn er euch stört, müsst ihr eben mehr Geld ausgeben. Das Aber: diese Gläser fassen 500 bis 700 ml Flüssigkeit. Selbst bei einem ordentlichen 6-cl-Drink müsst ihr das Glas also bis obenhin mit Eis füllen, wenn es nicht halbvoll rumstehen soll. Das andere Aber: Mehr Eis bedeutet im Normalfall auch den kälteren – und paradoxerweise dadurch auch weniger verwässerten – Drink. Und genau das bevorzugen viele.

Die Alternative: Ihr mixt euren Gin und Tonic eben in einem Highball- oder Longdrinkglas. Da gehört er nämlich seiner Cocktail-Kategorie nach eigentlich auch rein. Gelegentlich nimmt man auch große Tumbler für diesen Drink, aber das ergibt nur dann Sinn, wenn ihr einen 1:1-Tonic mixt, in dem ihr nicht mal eben 200ml Spirituose unterbringen wollt, damit das Tonic Water-Fläschchen leer wird. Mehr Infos zu Gin Tonic-Gläsern gibt’s übrigens per Klick auf das Bild:

Gin Tonic gibt es in Tausend Varianten - und für jede davon gibt es das perfekte Glas, egal ob es sich dabei um Tumbler, Longdrink-Gläs oder die Copa handelt.
Gin Tonic gibt es in Tausend Varianten – und für jede davon gibt es das perfekte Glas, egal ob es sich dabei um Tumbler, Longdrink-Gläs oder die Copa handelt.

Damit garniert man den Gin Tonic: Zitronenzesten, Gurken, Rosmarin

Jetzt geht’s los: Auf den meisten Studentenpartys schmeißen sich die Leute kistenweise geviertelte Limetten in den Drink und pressen sie im Bestfall nochmal vorher aus. Auf einer Hipster-Studentenparty kommen alternativ oder zusätzlich geviertelte Gurken ins Glas. Wir sind ehrlich mit euch: Nachdem wir das jahrelang auf’s Schärfste verurteilt haben in unserem Anfänger-Snobismus, ist uns inzwischen klar, dass das zwar nicht sonderlich galant sein mag, geschmacklich aber absolut funktioniert.

Limetten oder Zitronen? In den Gin Tonic gehört wenn überhaupt Zitrone.
Limetten oder Zitronen? In den Gin Tonic gehört wenn überhaupt Zitrone.

Klassisch garniert man den Gin Tonic allerdings mit nichts – oder allerhöchstens noch mit einer Zitronenzeste. Irgendwann wurden daraus Zitronenscheiben und später auch Limetten. Beides kann funktionieren, das hängt von der Gin Tonic-Kombination ab. Eleganter sind Zesten, bei Mischungen mit eher sanften Aromen sind Scheibchen aber die bessere Wahl: Sie sind weniger intensiv und überdecken deswegen die Aromen nicht. Dann gilt auch: Unbedingt Zitronen nehmen, Limetten passen hier nur selten.

Gurken als Deko und Aromageber kamen auf, als Hendrick’s zur Jahrtausendwende auf den Markt kam und die Wiedergeburt der Alte-Leute-Spirituose Gin einleitete. Im Hendrick’s selbst stecken nämlich Gurkenaromen, die man pur genossen ganz gut rausschmeckt. Ob man sie im Gin Tonic mit richtiger Gurke unterstützen muss, hängt von Tonic und Mischverhältnis ab. Generell gilt aber: eine 1:3-Mischung mit Hendrick’s Gin hat noch genug eigenes Gurken-Aroma. Für diverse andere Gin-Sorten (vor allem die limettigen Tanqueray Rangpur und Tanqueray No. 10) ist Gurke ein guter Freund.

Apfelspalten im Gin kommen in den letzten Jahren auch stetig mehr, angeschoben durch den Elephant Gin, dem man nachsagt, mit Apfel besonders gut zu schmecken. Punkt 1: Tut er. Punkt 2: Tun auch andere, beispielsweise ein Botanist. Selbst erfahrene Gin Tonic-Genießer müssen und sollten mit Apfel als Garnitur erstmal rumprobieren – da geht noch ganz, ganz viel und noch längst sind nicht alle Rezepte ausgeschöpft.

Gin Botanicals

Der Trend des Jahres 2015 (und das lassen wir bei einer Überarbeitung Ende 2019 exakt so stehen): Gin Botanicals in den Gin schütten. Aber erst kurz, bevor man ihn trinkt. Eigentlich sind Botanicals ja die Aromageber des Gins, die bei der Herstellung im Alkohol mazeriert werden, um ihm seinen Geschmack zu verleihen – sprich die Gewürze. Durch das „Würzen“ des Gin Tonics beim mixen möchten man einzelne Aromen besonders hervorkitzeln oder neue hinzufügen. Das funktioniert nicht immer: Experimente mit Kardamom, Wacholderbeeren, Piment oder rotem Pfeffer gingen bei uns schief. Nicht unbedingt olfaktorisch oder geschmacklich, sondern weil das Unkraut in der Fresse beim Trinken einfach unglaublich hart nervt.

Anders sieht es aus mit Kräutern und Gewürzen, die man auch in größeren Varianten als Garnitur verwenden kann: Fever Tree empfiehlt zum Beispiel in Kombination mit seinem Mediterranen Tonic Water einen Thymian-Zweig als Garnitur. Nicht unbedingt wegen des Geschmacks, aber allein durch den Geruch setzt man beim Trinken neue Aromen-Spiele frei. Das funktioniert auch mit Rosmarin erstaunlich gut.

Besonders spannende Varianten: Zimtstangen in Gin Tonics mit Ableforth’s Bathtub Gin. Dessen intensives Aroma wird durch den Zimt verstärkt und angereichert. Klar: Die Variante ist wenig sommerlich, das ist eher ein Cocktail für den Winter. Auch spannend: Bathtub Gin mit Zimtstange und selbstgemachtem Tonkabohnen-Tonic.

Eines unserer wiederkehrenden Highlights in Gin Tonic-Tests: Fever tree Mediterranean Tonic mit Gin Mare und einem Rosmarin-Zweig. Wer mag, gibt noch einen Tropfen Olivenöl drauf. Rockt.
Eines unserer wiederkehrenden Highlights in Gin Tonic-Tests: Fever tree Mediterranean Tonic mit Gin Mare und einem Rosmarin-Zweig. Wer mag, gibt noch einen Tropfen Olivenöl drauf. Rockt.

Die besten Gin Tonic-Kombinationen

Auf Cocktailbart.de haben wir schon diverse Gins und Tonics verkostet, untereinander kombiniert und mit verschiedenen Garnituren getestet. Klar: Ob da jetzt die für euch beste Kombination dabei ist, können wir nicht sagen. Was wir sagen können: In unserer reichhaltigen Auswahl ist für jeden was dabei – von extrem klassisch-wacholderlastig bis zum eher fruchtig-süßen New Western Dry Gin. Ihr wolltet eigentlich mehr über den Gin Tonic und seine Geschichte erfahren? Kein Problem: Scrollt einfach ein bisschen weiter runter, unter unseren Lieblings-Kombinationen gibt’s ausführliche Infos zur Historie, Gläsern und Garnituren.

Gin Mare und Fever Tree Mediterranean Water

Gin Mare ist alles andere als ein Geheimtipp, das hat aber auch seinen Grund: der mediterrane Gin mit Noten von Oliven, Basilikum, Rosmarin und diversen anderen Kräutern lässt sich wie kaum ein anderer mit ebenjenen Kräutern kombinieren und gibt gerade mit dem Mediterranean Tonic einen G&T zum im Sommer drin baden.

Hoos London Gin und Gentleman’s Tonic

Ein sehr vielseitiger Gin, der in vielen Varianten hervorragend funktioniert und der sich durchsetzen kann. Die Kombination aus Wacholder und Pfeffer die sich hier auftut schreit aber danach, sie mit Gentleman’s Tonic noch zu betonen. Beste Garnitur: Apfelscheiben.

B my Gin und Aqua Monaco Extra Dry

Ein fruchtig-floraler aber aromatisch milder Gin, der aber trotz allem einen kräftigen und trockenen Gegenspieler braucht. Wichtig deshalb: ein Mischverhältnis von 1:1, um den Gin nicht zu ersäufen. Beste Garnitur: Zitronenzeste.

Professor Cornelius Amplefort's Bathtub Gin mit Quietscheente.
Ableforth’s Bathtub Gin mit Quietscheente.

Professor Cornelius Ableforth’s Bathtub Gin und  Fever Tree Mediterranean

Ein sehr wacholderlastiger Gin mit Aromen von Fichtennadeln und Orangen. Die Aromen sind vergleichsweise intensiv aber trotzdem nicht aufdringlich, weswegen wir uns für ein mildes Tonic Water entschieden haben. Beste Garnitur: Zitronenzeste.

Granit Bavarian Gin und Gentleman’s Tonic

Der Granit Gin schmeckt urig-kräutrig und vor allem auch sehr nach Wacholder. In Kombination mit dem frisch-scharfen Tonic, der vor allem auffällig nach Pfeffer schmeckt, ergibt sich eine irre würzige und spannende Kombination. Beste Garnitur: Zitronenzeste.

Niemand Dry Gin und Fever Tree Mediterranean

Ein sehr, sehr waldiger Gin mit starken mediterranen Anleihen. Vielen ist die Sandelholznote in Kombination mit den Kräutern zu krass, aber wer ihn dann doch mag (wie wir), trinkt ihn fast am liebsten pur. Die Kombination mit einem ebenso sehr mediterranem Tonic funktioniert aber hervorragend. Beste Garnitur: Rosmarinzweig.

Juniper Jack und Juniper Jack Navy Strength mit Thomas Henry Tonic Water

Juniper Jack ist vielleicht der wacholderlastigste Gin auf dem Markt, die Navy Strength Variante legt noch einen drauf. Beide Versionen machen in einem klassischen, nicht zu trockenen Gin Tonic viel Freude, auch das pfeffrige Gentleman’s Tonic funktioniert bestens. Beste Garnitur: Zitronenzeste.

Applaus Stuttgart Dry Gin mit Indi & Co Botanical Tonic Water

Das Haupt-Botanical hier ist Zimt und mit dem besonderen Tonic bekommt man einen sehr speziellen, sehr fernöstlichen, gleichzeitig aber fruchtig-frischen Drink. Schmeckt wahrscheinlich nicht jedem – aber hat das Zeug zum Lieblings-G&T. Beste Garnitur: Rosmarinzweig und Apfelscheibe.

Rutte Celery Gin und Bermondey Tonic Water

Der holländische Gin mit der gemüsigen, leichten Sellerie-Note und das knackige, kräftig-bittere Tonic scheinen auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen, ergänzen sich aber formidabel. Kein Gin Tonic für Einsteiger – für Freunde der Klassiker, die smart weitergedachte Originale schätzen, ein Knaller.

Tanqueray Flor de Sevilla Gin in einem Gin & Tonic.
Tanqueray Flor de Sevilla Gin in einem Gin & Tonic – für Orangenfans ziemlich geiles Zeug!

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Johann

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