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Pancho Perico | Rhum Agricole, Bourbon, Sherry & Chilis

Der Pancho Perico Cocktail von Ivy Mix.
Der Pancho Perico Cocktail von Ivy Mix.
Rezept für den Pancho Perico
  • 3,75 cl Rhum Agricole
  • 2,25 cl Bourbon
  • 1,5 cl Manzanilla Sherry
  • 3,75 cl Poblano-Chili-Sirup (alternativ: Ancho Reyes Verde)
  • 1,5 cl Ananassaft
  • 2,25 cl Limettensaft

Alle Zutaten auf Eis kräftig shaken und in ein Highballglas auf frisches Crushed Ice abseihen. Mit Limettenrad und optional einem Bananenblatt oder Ananasblättern garnieren. Trinken.

Die Einkaufsliste

Die Einkaufsliste für den Pancho Perico

(Mit einem * markierte Links sind Affiliate-Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Benutzt ihr diese für euren Einkauf, erhalten wir dafür eine kleine Provision, am Preis selbst ändert sich für euch nichts.)

Manchmal liest man ein Cocktail-Rezept und es wird von oben nach unten mit jeder Zeile besser – so ging es uns mit dem Pancho Perico aus dem Buch „Spirits of Latin America“ der Bartenderin Ivy Mix. Rhum Agricole trifft Bourbon trifft Lieblings-Sherry-Sorte trifft Chili trifft Ananas. Der Drink, den Ivy sich von Bartenderin-Kollegin Shannon Ponche für ihr Buch geliehen hat, ist ganz große Liebe und – auch wenn die Zutatenliste wild klingt – eine fantastische Gesamtkomposition wie ein lateinamerikanisches Lieblingsessen. Nur bei einer Zutat mussten wir ein wenig tricksen – was aber wohlgemerkt an uns lag, nicht an dem Drink. Aber der Reihe nach.

Der Pancho Perico Cocktail von Ivy Mix.

Pancho Perico

Wie Tiki, nur auf Amerikanofrankomexikanisch.
Bisher ohne Wertung
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Zubereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 4 Minuten
Cocktail-Kategorie: Sour
Epoche: Modern
Geschmack: Fruchtig, Kräftig, Würzig

Zutaten

  • 3,75 cl Rhum Agricole
  • 2,25 cl Bourbon
  • 1,5 cl Manzanilla Sherry
  • 3,75 cl Poblano-Chili-Sirup (alternativ Anchor Reyes Verde)
  • 1,5 cl Ananassaft
  • 2,25 cl Limettensaft

Zubereitung

  • Alle Zutaten auf Eis kräftig shaken und in ein Highballglas auf frisches Crushed Ice abseihen.
  • Mit Limettenrad und optional einem Bananenblatt oder Ananasblättern garnieren.
  • Trinken.
Kalorien: 275kcal
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Die schwierigste Zutat: Poblano-Chili-Sirup

Den Pancho Perico zeichnet diese irre Mischung aus Erfrischung, Frucht und Umami aus, letzteres stammt zu einem großen Teil aus dem Poblano-Chili-Sirup. Poblanos sind recht große, grüne Chilis, nicht allzu scharf, eher wie eine sehr würzige, grüne Paprika. Hierzulande gibt’s die praktisch nur getrocknet (dann heißen sie Ancho Chilis) oder aus der Dose. Um den Sirup herzustellen, soll man die Dinger laut Ivy entsaften und anschließend mit Agavendicksaft durch den Mixer jagen. 

Versuchen wir, wird mit unseren Dosen-Poblanos aber in verschiedensten Variante allerhöchstens „okay“ und funktioniert auch im Drink irgendwie nicht. Am Ende bleiben wir daher bei dem, was wir bei unserem allerersten spontanem Nachmix-Versuch Nachts um zwei  als Ersatz für den Sirup verwenden – den grünen Chili-Likör Ancho Reyes Verde, der perfekt die Würze und milde Schärfe transportiert und mit dem uns der Cocktail einfach am besten schmeckt. Man sollte allerdings festhalten, dass er der Akoholgehalt des Cocktails damit nochmal ziemlich anzieht und nicht ganz so süß wird wie ursprünglich gedacht. Ein cl des Likörs durch 1 cl Agavendicksaft zu ersetzen macht ihn etwas weniger potent und süffiger – aber geschmacklich gefällt er uns mit vollen 3,75 cl Ancho Reyes tatsächlich am besten.

Die besten Zutaten für den Pancho Perico

Bei den restlichen Zutaten habt ihr relativ viele Freiheiten, durch das ziemlich außergewöhnliche Geschmacksprofil dieses Cocktails lohnt es sich absolut, damit zu experimentieren. Was uns auffiel:

  • Der Bourbon Whiskey spielt eher eine untergeordnete Rolle, man schmeckt ihn selbst kaum raus – er rundet die Nummer jedoch geschmacklich ab. Ihn etwa durch kräftigeren Rye zu ersetzen, hat für uns nicht funktioniert. Wir setzen auf Buffalo Trace, der ist bezahlbar und sehr gut.
  • Beim Rhum Agricole handelt es sich um Rum nach französischem Stil aus frischem Zuckerrohrsaft. Geschmacklich könnt ihr jeden ungereiften, kräftig-estrigen Rum benutzen, etwa auch einen Jamaikaner. Wir fahren aber am besten mit dem wilden Clément Rhum Agricole Blanc 50%, der bringt die meiste Power mit rein.
  • Theoretisch könnt ihr für den Sherry auch einen weiterverbreiteten Fino nehmen – im Prinzip sind Manzanillas eh einfach nur Finos aus Sanlúcar de Barrameda. Aber deren besondere, umami-lastigere Aromatik lieben wir eh schon, deshalb halten wir – ganz persönlich – Manzanilla Sherry für unersetzlich.
  • Bei den Säften gilt wie immer: frisch. Für die Ananas braucht ihr allerdings einen Entsafter. Wer den nicht hat, greift zum Ananassaft von Van Nahmen oder dem günstigeren, aber okayen Granini Selection.

Die Einkaufsliste für den Pancho Perico

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Zuletzt überarbeitet am

Johann

Cocktailbarts Archmage of Content bei Nacht, Familienvater & Texter bei Tag. Lieblings-Drink Martini, Lieblings-Spirituose trotzdem Rum. Wohnt in Franken, kommt aus der Oberpfalz (ist beides in Bayern, tschuldigung). Typischer Satz: "Meinste das wär geiler, wenn man Olivenlake reintut?"

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