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Margarita – so mixt ihr die Königin der Cocktails!

Ein leckerer Margarita-Cocktail mit Salzrand. Quelle: Fotolia.com © tarikkaanmuslu
Ein leckerer Margarita-Cocktail mit Salzrand. Quelle: Fotolia.com © tarikkaanmuslu
Rezept für die Margarita

Das perfekte Rezept für Margarita

  • 6 cl Tequila
  • 2,25 cl Triple Sec
  • 2,25 cl Limettensaft
  • 0,75 cl Agavendicksaft

Alle Zutaten auf Eis shaken. Den  äußeren Rand eines eisgekühlten Margarita-Glases mit einer Limette anfeuchten und anschließend in einen Teller Salz drücken, sodass ein Rand entsteht. Jetzt die Margarita ins Glas abseihen. Trinken!

Was brauche ich für eine Margarita?

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Margarita, die kennt man in Deutschland normalerweise aus genau zwei Bereichen: Zum einen gibt es im Leben jeder Sitcom früher oder später die Folge mit dem Margarita-Freitag, an dem sich ein Haufen Mittdreißiger im Büro mit grüner Plörre aus einer obskuren Maschine die Kante geben. Zum anderen existiert genau diese obskure Maschine in jeder All-Inclusive-Anlage von Bottrop bis Ballermann. Und dann probiert man halt mal – und bleibt dabei. Weil diese Margarita so fruchtig, säuerlich, süß und lecker ist. Und so süffig.

Süffig ist auch die „echte“ Margarita, der klassische Cocktail. Aber anders als erwartet, ist sie absolut nichts zum „mal eben im Büro drei bis vier davon reinsüffeln“. Sie umgarnt euch mit wohltuender Frische und ihrer Fruchtigkeit und kickt euch dann von hinten gegen den Kopf – spätestens am nächsten Morgen. Denn trotz der Süffigkeit besteht eine Margarita zu 60 Prozent aus blankem Tequila. Von den Grundzutaten her ist sie – wie der Daiquiri – ein ganz klassischer Sour. Nur, dass der Zuckersirup durch Orangenlikör ersetzt wurde.

Für unser Margarita-Rezept fügen wir allerdings wieder etwas Zucker hinzu – in Form von Agavendicksaft, der nochmal etwas mehr Würze mit ins Spiel bringt. Abgeschaut haben wir uns das von Jeffrey Morgenthaler – dessen Margarita-Variante bringt die klassische Power mit, ist aber nicht ganz brachial-säuerlich-wuchtig wie die „normale“ Margarita aus nur Limette, Tequila und Triple Sec.

Das perfekte Rezept für Margarita

  • 6 cl Tequila
  • 2,25 cl Triple Sec
  • 2,25 cl Limettensaft
  • 0,75 cl Agavendicksaft

Alle Zutaten auf Eis shaken. Den  äußeren Rand eines eisgekühlten Margarita-Glases oder einer Coupette mit einer Limette anfeuchten und anschließend in einen Teller Salz drücken, sodass ein Rand entsteht. Jetzt die Margarita ins Glas abseihen. Trinken!

Die Story hinter der Margarita

Der genau Ursprung der Margarita ist unklar. Sicher ist nur: Sie entstand in den 30er Jahren und wurde 1937 von einem britschen Barkeeper in einer Rezeptsammlung zum ersten Mal erwähnt. Allerdings hatte sie da ihren Namen noch nicht. Den bekam sie erst später, als der Tequila-Hersteller José Cuervo damit warb. Als dann 1953 der Esquire die Margarita zum „Drink des Monats“ erklärte, trat sie ihren Siegeszug um die Welt an und setzte sich von da an vor allem in den USA als Sinnbild für Urlaub und vor allem Urlaub in Mexico durch.

Die richtige Füllmenge, das richtige Glas

Margarita-Gläser versprühen zwar Urlaubsfeeling, sind aber verflucht groß – entweder also trinkt ihr Limettenlimo mit etwas Tequila, sprich verwässert das Rezept, oder ihr nehmt eine Coupette.  Wenn ihr ein Margarita-Glas gut füllen wollt, solltet ihr die doppelte Menge aus dem Rezept oben einplanen. Trinkt ihr das dann alleine, wird die Suppe mit einiger Wahrscheinlichkeit warm und geht noch schneller ins Blut. Unser Tipp also: Trinkt kleinere, gut gemachte Margaritas – und davon dann vielleicht eine mehr.

Eine Margarita kann man auch etwas edler servieren als im Standard-Margarita-Glas.
Eine Margarita kann man auch etwas edler servieren als im Standard-Margarita-Glas.

Der richtige Tequila

Auch wenn Tequila in Deutschland eher einen Ruf als Schluckspirituose weg hat, nehmt nicht den billigsten vom Discounter – 100% Agave ist das mindestens. Mit dem El Jimador gibt’s einen brauchbaren Tequila für weniger als 20 Euro in Blanco und Reposado, sprich, in weiß und leicht gelagert. In einer ähnlichen Liga spielt Topanito.Wir setzen für unsere Margarita auf einen Blanco, der bringt etwas mehr Charakter mit rein und ergänzt sich später besser mit dem Salzrand. Experimentierfreudige Homemixer können sich auch einen Mezcal schnappen und das Cocktail-Rezept damit zusammenbasteln. Damit hat er nicht mehr diese absolutistische Sommerfrische, die man von einer Margarita erwartet, aber er wird dafür ein gutes Stück spannender.

Der richtige Orangenlikör

Wir geben’s zu: Egal ob Bols Triple Sec, Cointreau oder Grand Marnier – wir merkten in unserem Drink keinen großen Unterschied in Sachen Qualität und Geschmack. Wohlgemerkt: Man kann den Orangenlikör deswegen noch lange nicht einfach durch Zuckersirup ersetzen. Man merkt durchaus die Orange in der Margarita. Aber eben nicht so prägnant, dass wir den Urheber dieser Geschmacksnote jetzt blind zuordnen könnten. Nehmt dafür also einfach, was ihr daheim habt – aber falls ihr ihn neu kaufen müsst: klassischer Cointreau oder Pierre Ferrand Dry Orange Curaçao rocken auch in galanteren Drinks die Hütte.

Zitronen- oder Limettensaft?

Am Ende bleibt es eine Geschmacksfrage, was man benutzt, aber die meisten Barkeeper greifen zur Limette. Sie ist säuerlicher, intensiver, sommerlicher. Wir haben lange Zeit Zitrone benutzt, als wir noch keinen Agavensirup mit in den Drink gegeben haben, weil sie nicht ganz so sauer ist. Durch den extra Süße-Kick aber wurde die kantigere, frischere Limette unser ganz eindeutiger Favorit.

Der Salzrand für die Margarita

Salz am Glasrand setzt nicht nur einen schönen Kontrastpunkt zur Säure und Fruchtigkeit des Cocktails, sondern sieht auch schick aus. Und sind wir mal ehrlich: Wenn ihr eine Margarita ohne Salz-Crusta serviert, gibt es unter Garantie traurig nach unten gezogene Mundwinkel. Wir greifen im Test auch mal zu geräuchertem Salz: Das verleiht dem Cocktail zusätzliche Tiefe, macht ihn zum fantastischen Begleiter für jedes BBQ-Gericht und hat bei praktisch Null Zusatz-Aufwand einen kleinen WoW-Faktor. Wer auf Rauch keinen Bock hat, für den bringen Murray River-Salzflocken oder Fleur de Sel optisch einen tollen Effekt und eine spannende Konsistenz.

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