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Rob Roy Cocktail-Rezept | Der schottische Manhattan

Der Rob Roy ist die Scotch-Version des Manhattan Cocktail.
Der Rob Roy ist die Scotch-Version des Manhattan Cocktail.
Rezept für den Rob Roy

Das Rezept für den Rob Roy

  • 6 cl Scotch Whisky
  • 3 cl Roter Wermut
  • 1 bis 2 Spritzer Angostura Bitters

Alle Zutaten zusammen auf Eis rühren. In eine gefrostete Coupette oder ein Martiniglas abseihen. Mit einer Cocktailkirsche garnieren. Trinken.

Die Einkaufsliste

Die Einkaufsliste für den Rob Roy

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Es gibt so ein paar Cocktails, die zählen zu den großen Klassikern der zweiten Reihe, zu den Sachen, die man als Homebar-Nerd kennen muss – sind aber irritierend schnell erklärt. So wie er hier: Ein Rob Roy ist ein Manhattan Cocktail mit schottischem Whisky statt American Whiskey und er heißt so, weil es einen schottischen Volkshelden namens Robert Roy MacGregor gibt. Der lebte im 17. Jahrhundert und war quasi so etwas wie der Robin Hood der Highlands. Als sein Leben im New York des Jahres 1894 zum Thema einer Broadway-Show wurde, widmete man ihm im nahen Waldorf Astoria Hotel feierlich einen eigenen Drink, verrenkte sich dabei aber jetzt auch nicht kreativ den Rücken – man tauschte die Whisk(e)ys und fertig. Und was sollen wir sagen? Mehr hat’s offenkundig auch nicht gebraucht.

Ein Rob Roy Cocktail mit Scotch, italienischem Wermut und Angostura Bitters.

Rob Roy

Schottischer Whisky trifft italienischen Wermut.
Bisher ohne Wertung
Vorbereitungszeit: 1 minute
Zubereitungszeit: 1 minute
Cocktail-Kategorie: Shortdrink
Epoche: 19. Jahrhundert
Geschmack: Bitter, Kräftig, Süß

Zutaten

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Zubereitung

  • Alle Zutaten zusammen auf Eis rühren.
  • In eine gefrostete Coupette oder ein Martiniglas abseihen.
  • Mit einer Cocktailkirsche garnieren.
  • Trinken.
Kalorien: 188kcal
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Warum genau dieses Rezept für den Rob Roy?

Genau wie beim Original mit Rye Whiskey oder Bourbon kann man beim Rob Roy jede Menge spielen und sollte das auch. Denn nur so findet man den für sich perfekten Drink – jede Änderung des Mix-Verhältnisses und jede veränderte Spirituosen-Wahl verändert für sich mal mehr mal weniger stark die Balance. Wir haben uns für die hier gezeigte Variante entschieden, weil sie als Ausgangspunkt für uns praktisch immer funktioniert. Ganz klassisch würde man allerdings Scotch Whisky und italienischen, süßen Wermut 1:1 mischen. Das gefällt uns beim Manhattan oft sehr gut, beim Rob Roy überfährt es den Scotch komplett, selbst von rauchigen Islay Whiskys bleibt oft nur noch eine Rauchnote stehen.

Die richtigen Zutaten für den Rob Roy

Bei den Bitters – eigentlich dem simpelsten Teil des Drinks – empfehlen wir eindringlich, den Tipp aus dem 1948er-Barbuch The Fine Art of Mixing Drinks zu beherzigen und die Nummer auch mal mit Peychaud’s Bitters auszuprobieren. Zwei Spritzer davon ziehen den Drink in eine spannende neue Richtung, aber für unseren Geschmack schon ein bisschen weit weg vom Original – ergo bleiben wir für einen „echten“ Rob Roy bei den Angostura Bitters.

Beim Wermut setzen wir auf Mancino Rosso oder Carpano Antica Formula, die für unser Verständnis die beste Balance aus Säure, Süße und Bitternoten aufweisen. Bleibt der Scotch Whisky. Die meisten empfehlen hier einen nicht zu komplexen Blended Malt und der Ansatz ist auch funktional – man braucht was mit ausreichend Kraft, aber feinste Nuancen bleiben bei nichtrauchigen Scotches eher nicht übrig. Der weitverbreitete Monkey Shoulder Triple Malt leistet hier gute Dienste. Wir finden den Rob Roy allerdings auch mit rauchigem Scotch spannend; das schönste Ergebnis erzielen wir im Test mit einem Talisker 10 von der Isle of Skye, aber auch klassische Islay Malts wie ein Lagavulin 8 oder der deutlich mildere Bowmore 12 schmecken uns ausgezeichnet.

Die Einkaufsliste für den Rob Roy

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Zuletzt überarbeitet am

Johann

Cocktailbarts Archmage of Content bei Nacht, Familienvater & Texter bei Tag. Lieblings-Drink Martini, Lieblings-Spirituose trotzdem Rum. Wohnt in Franken, kommt aus der Oberpfalz (ist beides in Bayern, tschuldigung). Typischer Satz: "Meinste das wär geiler, wenn man Olivenlake reintut?"

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