Cocktailbart / Cocktails / Cocktails mit Rum / Damn it Jimmy – Cocktail mit Sherry, Wermut, Rum & Sake

Damn it Jimmy – Cocktail mit Sherry, Wermut, Rum & Sake

Ein Damn it Jimmy mit Sake, Weißem Rum, trockenem Wermut, Fino Sherry und Zuckersirup.
Ein Damn it Jimmy mit Sake, Weißem Rum, trockenem Wermut, Fino Sherry und Zuckersirup.
Rezept für Damn it Jimmy

Das Rezept für Damn it Jimmy

  • 4,5 cl Weißer Rum
  • 4,5 cl Junmai Sake
  • 0,75 cl Trockener Wermut
  • 0,75 cl Fino Sherry
  • 0,5 cl Zuckersirup
  • Optional: 3 Tropfen Salzlösung (1:10)

Alle Zutaten zusammen auf Eis rühren und in gefrostetes Martiniglas, eine Coupette oder einen Weinkelch abseihen. Mit einer Olive garnieren (im Original eine mit Blauschimmelkäse gefüllte). Trinken.

Die Einkaufsliste

Die passenden Zutaten und Gläser

(Mit einem * markierte Links sind Affiliate-Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Benutzt ihr diese für euren Einkauf, erhalten wir dafür eine kleine Provision.)

Wir mögen Dry Sherry Martinis – Martini-Varianten, in denen der trockene Wermut durch einen trockenen Sherry ausgetauscht wird. Nicht, dass Sherry irgendwie grundsätzlich besser wäre, aber gerade Fino Sherry hat so eine vollmundige Konsistenz und eine leichte Salzigkeit, auf die wir manchmal fast schon Heißdurst haben. Wir stehen außerdem auf Sake-Martinis, wie ihr als aufmerksame Leser vielleicht wisst. Und als wir dann quasi zufällig über einen Drink nach Martini-Template gestolpert sind, der Sake UND Fino Sherry mit Weißem Rum vereint … tja, könnt ihr euch ja vorstellen.

Die Story hinter dem Damn it Jimmy

Der Cocktailtail um den es geht, heißt Damn it Jimmy und er stammt von Simon Difford, der ihn 2008 im Cabinet Room in London entwickelt hat. Simon Difford ist seines Zeichens Bartender, in der letzten Dekade kennt man ihn hierzulande aber wohl eher wegen diffordsguide.com, dem vielleicht komplettesten Cocktail– und Spirituosen-Archiv im Netz. Er selbst nennt ihn den “wahrscheinlich besten Drink, den er entwickelt hat”. Wir wissen zwar nicht, ob das stimmt – verliebt haben wir uns aber trotzdem in das Teil.

Ein Damn it Jimmy mit Sake, Weißem Rum, trockenem Wermut, Fino Sherry und Zuckersirup.

Damn it Jimmy

Eine Martini-Variante mit Rum, Sake, Vermouth und Sherry.
Vorbereitungszeit: 1 minute
Zubereitungszeit: 3 Minuten
Cocktail-Kategorie: Shortdrink
Epoche: Modern
Geschmack: Kräftig

Zutaten

  • 4,5 cl Weißer Rum
  • 4,5 cl Junmai Sake
  • 0,75 cl Trockener Wermut
  • 0,75 cl Fino Sherry
  • 0,5 cl Zuckersirup
  • 3 Tropfen Salzlösung (optional)

Zubereitung

  • Alle Zutaten zusammen auf Eis rühren und in gefrostetes Martiniglas, eine Coupette oder einen Weinkelch abseihen.
  • Mit einer Olive garnieren (im Original eine mit Blauschimmelkäse gefüllte).
  • Trinken.
Kalorien: 190kcal
Ihr habt den Cocktail nachgemixt?Zeigt uns euren Drink mit @therealcocktailbart oder #cocktailbart!

Warum genau dieses Rezept?

Wir haben das Original ziemlich exakt so gelassen, wie es war – das Ding ist einfach superfein austariert, solange man das mit dem Rum hinkriegt, dazu aber mehr im nächsten Absatz. Die einzige Änderung: Im Originalrezept wird mit einer Olive dekoriert, die mit Blauschimmelkäse gefüllt ist. Klingt tendenziell superpassend, wir haben nur keine gefunden, die uns auch geschmeckt haben. Um die Salzigkeit der gefüllten Olive etwas auszugleichen, haben wir mit ein paar Tropfen einer 1:10-Salzlösung nachgeholfen.

Ein Damn it Jimmy mit Sake, Weißem Rum, trockenem Wermut, Fino Sherry und Zuckersirup von Simon Difford.
Ein Damn it Jimmy mit Sake, Weißem Rum, trockenem Wermut, Fino Sherry und Zuckersirup von Simon Difford.

Die passenden Zutaten für diesen Cocktail

Bei den meisten Zutaten für diesen Drink greifen wir beherzt zu unseren Evergreens: Tio Pepe Fino Sherry und Noilly Prat Vermouth sind einfach Selbstläufer, die gerade für Martinis irre gut funktionieren. Der Junmai Sake von Île Four ist top, aber wer nur an die kleine Kizakura-Fläschchen aus der Feinkostabteilung des Supermarkts kommt, fährt damit auch gut. Das Problem ist der Rum – der darf nicht zu präsent sein und normalerweise arbeiten wir mit Zuckerrohrschnäpsen, die auf der Zunge Geschmapspogo tanzen. Im Original verwendet Difford den Barcardi Carta Blanca, den wir normalerweise nicht in der Bar stehen haben – ersatzweise haben wir mit einem ebenfalls sehr leichten weißen Don Q-Rum gearbeitet, den wir noch dahatten. Wichtig ist einfach, dass der Rum nicht die anderen drei Komponenten überlagert. Die Power-Grenze dafür bildet wahrscheinlich der Havana Club 3, mit dem der Drink übrigens auch sehr ordentlich funktioniert.

Die passenden Zutaten und Gläser

(Mit einem * markierte Links sind Affiliate-Links aus dem Amazon-Partnerprogramm. Benutzt ihr diese für euren Einkauf, erhalten wir dafür eine kleine Provision.)

Johann

Cocktailbarts Archmage of Content bei Nacht, Familienvater & Texter bei Tag. Lieblings-Drink Martini, Lieblings-Spirituose trotzdem Rum. Wohnt in Franken, kommt aus der Oberpfalz (ist beides in Bayern, tschuldigung). Typischer Satz: "Meinste das wär geiler, wenn man Olivenlake reintut?"

Kommentar hinzufügen

Klicke hier um einen Kommentar hinzuzufügen

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu.